Nach der willkommenen Erholung auf Bornholm am Tag zuvor gilt es an diesem Dienstag schon gegen 8:00 Uhr am Morgen abzulegen. Nicht dass die eigentliche Distanz dieser Etappe zu groß wäre, aber der hier hauptsächlich vorherrschende Wind kommt zumeist aus West und genau in dieser Himmelsrichtung liegt unser Ziel
Ystad. Also wird uns nichts anderes übrig bleiben als auf einer weit ausholenden Kreuz an die schwedische Küste zu segeln. Unterwegs kreuzen wir auf diesem Kurs außerdem ein größeres Verkehrstrennungsgebiet in dem erfahrungsgemäß recht viel los sein wird. Dort ist es besonders wichtig, dass wir gemäß den Kollisionsverhütungsregeln das VTG mit einem Winkel von 90° kreuzen. Falls das mit dem Wind nicht passt müssen vorher die Segel geborgen werden.
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| Die dritte Etappe in der Seekarte |
Bei der Ansteuerungstonne Ystad wollen wir dann erneut das Dinghy ausbringen um auch hier den Hafen und den Liegeplatz zu erkunden während wir mit der Yacht durch den Tonnenstrich fahren. So ist ein direktes Auffinden des Liegeplatzes gewährleistet und wir haben während des Festmachens zwei Helfer zum Annehmen der Leinen an Land.
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| Einfahrt der Marina Ystad |
Während es Einlaufens müssen wir im Hauptfahrwasser natürlich besonders viel Acht auf den schnellen Fährverkehr geben.
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| Die Ansteuerung der Marina Ystad |
Gegen 18:00 Uhr sollten wir dann in Ystad liegen und die Anmeldeformalitäten erledigen. Um mir die Beine zu vertreten würde ich danach gerne noch den Tradi "
Skomakarepojken" machen und dann schnell in die Koje, denn am nächsten Tag ist auch noch genug Zeit für eine ausführlichere Erkundung der Stadt.
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| Zur Dämmerung in der Marina Ystad |
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