Ein kleiner Reisebericht vom Törn im letzten Jahr, der uns einmal um Rügen und Hiddensee herum führte.
Sonntag, 21.08.2011 Breege - Vitte
Am Sonntag übernahmen wir leider erst gegen Nachmittag unsere Yacht, eine Bavaria 31 cruiser. Nach einer zügigen Übernahme, dem Einstauen des Proviants und einer Zeit des Wartens auf unseren fünften Mitsegler Florian bretterten wir durch das Fahrwasser des Breeger Boddens nach Vitte wo wir noch am Abend ankamen. Dort machten wir an einem Privatliegeplatz eines Bekannten von Christian fest und verbrachten so unsere erste Nacht auf unserem neuen Gefährt.
Montag, 22.08.2011 Vitte - Glowe
Am frühen Morgen des Montags legten wir ab und fuhren erneut durch das enge Fahrwasser. zwischen den Inseln Rügen und Hiddensee.
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| Sebastian steuert uns an einigen Untiefen vorbei... |
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| ...während der Skipper einen auf Grund gelaufenen Segler wahrnimmt |
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| Nicht jede Yacht schafft es ohne Grundberührung durch das schmale Nadelöhr zwischen Rügen und Hiddensee |
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| Geschafft! Vor uns liegt die offene Ostsee... |
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| ...während hinter uns die beiden Inseln in der trüben Nebelsuppe verschwinden |
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| Angie lernt das Peilen mit dem Handpeilkompass und bestimmt unsere exakte Position... |
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| ... und die restliche Crew hat in der Zwischenzeit die Segel gesetzt |
In Glowe angekommen, waren alle so müde und fertig, dass nach dem Einlaufbier und der Dusche jeder schon gegen 22:00 Uhr auf seiner Koje lag.
Dienstag, 23.08.2011 Glowe - Lauterbach
Bei noch immer recht trüben Wetter wagten wir den Sprung von Glowe und machten einen Schlag um Kap Arkona und am Fährhafen Sassnitz vorbei nach Lauterbach.
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| Angie lernte unterwegs recht schnell das Steuern einer Segelyacht |
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| Und so konnte der Skipper auch mal in Ruhe in Luv relaxen |
Mittwoch, 24.08.2011 Lauterbach - Barhöft
In Lauerbach nahmen wir einen Freund von uns samt Sohn an Bord. Aus Zeitgründen segelten sie mit uns leider nur die eine Etappe nach Barhöft, wo wir sie dann abends wieder absetzten.
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| Andi brachte nicht nur frischen Proviant sondern auch schlechte Nachrichten mit an Bord |
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| Noch in Lauterbach studierte Andi erstmal unsere bisherige Reiseroute |
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| Und sein Sohn Vinni machte sich während des Auslaufens mit einer neuen Umgebung vertraut |
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| Das Wetter besserte sich und so suchte der Skipper schnell nach einem passenden Ankerplatz |
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| Nachdem der Anker auf Grund lag, nutzte die Crew die Chance zum Baden... |
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| ...während der Rest das Ankerbier aus der Backskiste holte |
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| Auch der Lütte wollte ins Wasser - natürlich gesichert mit Leine und Schwimmweste |
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| Angie und Floh machen auf dem weiteren Weg nach Barhöft ein Nickerchen im Salon |
Nachdem wir in Barhöft festgemacht hatten, verabschiedeten wir uns von Andi und Vinni. Nach dem obligatorischen Einlaufbier wurden die frischen Vorräte geplündert und in der Kombüse wurde ein Steak nach dem anderen gebraten. Nach einem langen und gemütlichen Abend ging es total geschafft in die Kojen.
Donnerstag, 25.08.2011 Barhöft - Vitte
Da wir noch etwas Zeit hatten und bisher alles nach Plan lief, entschieden wir uns dazu den Törnplan kurzfristig etwas zu verlängern und Hiddensee auf der Westseite zu passieren bevor wir in Vitte einlaufen sollten.
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| Mit halbem Wind auf der Westseite der Insel Hiddensee |
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| Der Skipper führt das Schiffstagebuch... |
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| ...während Chris und Sebastian fröhlich Segelwache gehen |
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| Auf den Kojen und im Salon bereitet man sich gleichzeitig auf den anstehenden Hafenaufenthalt vor |
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| Nach dem Anlegemanöver in Vitte... |
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| ...erholt sich jeder auf seine Weise von den Anstrengungen der Reise |
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| Die einen lesen ein gutes Buch... |
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| ...während zwei Männer schon Pläne für eine noch viel größere Reise schmieden |
Freitag, 26.08.2011 Vitte - Breege
Nach einer langen Nacht unter freiem Himmel am Strand hieß es dann ein letztes Mal "Alle Leinen los und ein" und wir verließen den Hafen Vitte. Durch enges Fahrwasser ging es zurück zu unserem Ausgangshafen Breege. Eigentlich wollten wir die letzte Nacht unserer Reise in See vor Anker verbringen. Nachdem wir festgestellt hatten, dass der stark unterdimensioniert Anker im Breeger Bodden bei 6 Beaufort Wind nicht so recht halt finden wollte, gingen wir wieder ankerauf und liefen direkt in Breege ein.
Nach einer kurzen Kraftstoffübernahme ging es in die uns zugewiesenen Box. Dort feierten wir noch bis spät in die Nacht und die Crew des Nachbarbootes kam noch für eine Weile mit einer halbvollen Kiste Bier zu uns in die Plicht.
Am nächsten Tag gaben wir dann gegen 10:00 Uhr das Boot ab. Es wurden keine Mängel bei der Übergabe festgestellt.
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